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Die Geschichte der Pistazie

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Pistazien sind bereits seit Jahrtausenden im Nahen Osten eine sehr beliebte Delikatesse und ein geschätztes Heilmittel. So wird diese Steinfrucht bereits im Alten Testament erwähnt und Ausgrabung in der heutigen Türkei bestätigen, dass die Pistazie schon vor 7000 Jahren mit großer Freude gegessen wurde.

In Persien (heutiger Iran) waren der Pistazienhandel und der Besitz von Pistazienplantagen mit Reichtum und hoher Stellung gleichgesetzt. Die Geschichte der Pistazie wird von vielen Legenden und Kuriositäten begleitet. Eine besagt, daß Pistazien zu den Lieblingsspeisen der Königin von Saba gehörten, die die gesamte Landesproduktion für sich und ihren Hofstaat beanspruchte. Eine andere erzählt, daß Liebende, die sich in einer Vollmondnacht unter den sich gerade öffnenden Früchte zu einem Rendezvous trafen, Glück erfahren würden. Noch heute verkörpert sie das Sinnbild für Fruchtbarkeit.

Aufgrund des hohen Nährwerts und der langen Haltbarkeit wurde die Pistazie schnell zu einem beliebten Handelsprodukt und einem unverzichtbarem Gut für antike Forschungsreisende und Händler. So erreichte die Frucht bereits 300 Jahre vor Christus durch den Eroberungszug Alexander des Großen Griechenland. Später wurde die Pistazie unter dem römischen Kaiser Tiberius (1. Jh. n. Chr.) auch in Italien und Spanien eingeführt, von wo aus sie ihren Siegeszug durch die gesamte Welt fortsetzte.

Die Pistazie heute

Nicht nur im Nahen Osten wird die Pistazie noch heute hochgeschätzt und als Zeichen der guten Gastfreundschaft gereicht, sondern auch in der gesamten Welt gilt die Pistazie als gesundes und geschmackvolles Naturprodukt. Doch immer wählen die Experten die Pistazie in der Schale. Da das Knacken der Schale das Geschmackserlebnis der Frucht mit allen Sinnen vervollständigt.

Als Besonderheit und Delikatesse gilt die ganz frische Pistazie, welche direkt vom Baum kurz vor der offiziellen Ernte gepflückt und verzehrt wird. Die beiden noch weichen Schalen werden vom Kern gelöst, gesalzen und direkt verzehrt. Leider ist dieser Genuss nur für sehr kurze Zeit und nur in den Anbaugebieten der Pistazie zu erleben.

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Die Pistazie

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Ahmad Aghaei – die beste Ernte

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Akbari – die elegante Pistazie

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Kalleh Ghouchi – die Jumbo-Pistazie

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Fandoghi – die runde Pistazie

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Die Pistazie ist entgegen der allgemeinen Annahme keine Nuss, sondern eine Steinfrucht wie zum Beispiel auch eine Kirsche. Der anfänglich intensiv grüne Pistaziensamen ist von einer harten, beigefarbenen, zweigeteilten Schale und einer äußeren, fleischigen, grün, gelb-rötlichen Haut umgeben. Die gesamte Frucht ist oval und 2 bis 3 Zentimeter groß.

Die Wachstumsphase des Kerns findet in den Monaten Juni bis September statt. Wenn sich die äußere Schicht rötlich verfärbt, ist der Moment für die Ernte gekommen. Die Früchte werden händisch von den Bäumen gepflückt. Anschließend werden sie in einem Wasserbecken gewaschen, wobei die „guten“ Früchte auf den Boden sinken und die leeren, schlechten Früchte oben abgeschöpft werden können. Im nächsten Schritt werden die Früchte auf großen Flächen zur Trocknung in der Sonne ausgebreitet.

Dieser natürliche Erntevorgang ist seit Jahrhunderten bewährt und heute beinahe unverändert. Wir garantieren eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte und werden so dem Anspruch unserer Kunden gerecht.

Der hohe Nährwertgehalt und die lange Haltbarkeit machten die Pistazie sehr früh zu einem unverzichtbaren Gut unter Reisenden und Händlern. Von Persien aus wurden Pistazien – zusammen mit Mandeln  auf der antiken Seidenstraße zwischen China und dem Westen mitgeführt und entwickelten sich von einer Delikatesse bei den Reichen und Reisenden zu einem Liebling des Volkes.

Die Pistazien-Arten

Die persische Pistazie wird vorwiegend in folgende vier Arten unterteilt:

Fandoghi – die runde Pistazie
Übersetzt aus dem Persischen bedeutet der Name Fandoghi „haselnussig“, was die Form dieser Pistazienart gut wiederspiegelt. Mit seiner kleineren, ründlichen Gestalt sticht sie besonders durch den hohen Fettgehalt und seinem intensiven Geschmack hervor. Aus diesem Grund findet man diese runde Pistazie (Round Pistachio) sehr häufig beim Backen und Kochen wieder. Die Fandoghi ist die am häufigsten verkaufte Art der persischen Pistazie und hat sich zu einem traditionellen Exportgut entwickelt. In der Regel ist diese Pistazie in den Größen 28/30 erhältlich.

Kalleh Ghouchi – die Jumbo-Pistazie
Bei der Kalleh Ghouchi handelt sich um eine alte, besonders große Pistazienart im Iran. Ebenso wie die Runde Pistazie besitzt diese Art eine deutlich rundere Form als gewöhnliche Pistazien, womit auch der Name Kalleh Ghouchi „Schafbockkopf“ seine Erklärung findet. Zusätzlich zu seiner eindrucksvollen Grösse und dem eleganten cremfarbenen Aussehen besticht diese Pistazie mit einem intensiven Geschmack. Am häufigsten sind sie in den  Größen 20/22, 22/24 und 24/26 erhältlich.

Akbari – die elegante Pistazie
Bei der Akbari handelt es sich um eine jüngere Art der Pistazie, die vor allem durch ihre Größe und ihre längliche Form überzeugt. Der Kern besticht durch seine längliche, mandelförmige Gestalt und ein hervorragendes Schalen-Frucht Verhältnis. Durch Ihre elegante länglich Form ist das Öffnen der Schale einfacher als bei allen anderen Sorten und somit für den Genießer leichter zu handhaben. Die Regelgröße liegt bei dieser Sorte bei 22/24, aber darüber hinaus sind auch kleine Mengen in der Größe 20/22 erhältlich.

Ahmad Aghaei – die beste Ernte
Eine neueste und beliebteste Art der Pistazien in Persien ist die Ahmad Aghaei. Diese junge Art besitzt ein gutes Größen-/Frucht-Verhältnis und ist mit seiner länglichen elfenbeinfarbenen Schale und seinem grünen Kern eine Bereicherung für jeden Tisch und Speise. Diese Sorte geniesst eine grosse Beliebtheit im Handel und der Landwirtschaft. Sie ist vorwiegend in den Größen 24/26, aber auch 22/24 erhältlich.

Neben ihrer grossen Sortenvielfalt besitzt die persische Pistazie ein besonders hohes Kern-/Schalen-Verhältnis. Das bedeutet mehr Genuss. Ein weiterer Vorteil der persischen Pistazie ist der höhere Ölanteil der Frucht, welcher zu einem einzigartigen und unverwechselbaren Geschmack führt.

Für viele persische Gerichte gibt es sogar genaue Empfehlungen, welche Art sich am besten für die Speise eignet. Werden die Pistazien geröstet und gesalzen, können sie jedoch immer als kleine Stärkung zwischen den Mahlzeiten verspeist werden

Die Grössenangaben beruhen auf der traditionellen Maßeinheit in Persien und werden im Handel weltweit genutzt: Anzahl der Pistazien auf 142,5 Gramm geteilt durch 5. Je grösser die Pistazie, desto kleiner die angegebene Zahl.

Zur Reife macht die Pistazie so einen gigantischen Wachstums-Schub, dass ihre Schale aufspringt und daher nicht künstlich geöffnet werden muss. Daher wird die Pistazie auch „lachende Nuss“ genannt. Umso reifer die Pistazien geerntet werden, desto höher ist die Anzahl der lachenden  grünen Kerne.

Die Farbe der Schale und des Kernes gibt Auskunft über die Qualität und Lagerung der Pistazie. Das Pistaziengrün des Kerns und die einheitliche beige Farbe der Schale zeugen für eine hohe Qualität und eine einwandfreie trockene und kühle Lagerung ohne Beanstandungen.

Die Persische Pistazie zählt zu den Besten der Welt. Ihr hoher Pistazienölgehalt macht die Pistazie zu einem Geschmackserlebnis sogar ohne zusätzliche Würzung.

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Pistazien sind gesund

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Die Pistazie ist aufgrund ihrer vielen wertvollen Nährstoffe ein wahres Superfood, das auch noch phantastisch schmeckt. So ist der essbare Kern voll von Vitamin A, C und E, einem hohen Kaliumanteil und vielen Antioxidantien. Beim hohen Fettgehalt sollte erwähnt werden, dass es sich hierbei um die guten ungesättigten Fettsäuren handelt. Noch dazu kommen Folsäure, Eisen und Ballaststoffe. Pistazien sind hervorragende Proteinlieferanten. Diese Kombination macht die Pistazie nicht nur zu einem geschmackvollen Snack, sondern hat auch positive Wirkung auf Körper und Geist.

Antioxidantien helfen gegen Krebserkrankungen, Herzinfarkte oder Arthritis. Sie fördern noch zusätzlich schöne, strahlende Haut und verlangsamen den Alternugsprozess – ein wahres natürliches Anti-Aging Produkt. Proteine sind lebensnotwendig für unseren Körper und gestalten Bau, Funktion und Stoffwechsel unseres Gewebes. Sie sind an Bildung und Erhaltung von Muskeln beteiligt – im Wachstum, während der Schwangerschaft und nach dem Sport.

Die Pistazie enthält 13 mal mehr Carotinoide als Nüsse. Sie schützen unsere Sehkraft. In traditionellen Heilsystemen wie Ayurveda und der chinesischen Medizin gelten Pistazien und Nüsse als mild wärmende, magenfreundliche Speisen. Die Pistazie bereichert unsere Gesundheit und jeden Speiseplan.

100 g Pistazien ohne Schalen enthalten:

  • Energie: 2.428 kJ (518 kcal)
  • Eiweiß: 18 g
  • Kohlenhydrate: 17 g, Fett: 47 g
  • Ballaststoffe: 17,0 g


100 g Pistazien ohne Schalen enthalten an Mineralstoffen und Vitaminen durchschnittlich:

  • Natrium: 5 mg
  • Kalium: 1.020 mg
  • Calcium: 135 mg
  • Magnesium: 160 mg
  • Phosphor: 500 mg
  • Eisen: 7,5 mg
  • Zink: 1,4 mg
  • β-Carotin: 150 µg
  • Vitamin E: 5,2 mg
  • Vitamin B1: 0,69 mg
  • Vitamin B2: 0,20 mg
  • Vitamin B6: 0,25 mg
  • Folsäure: 60 µg
  • Vitamin C: 7 mg
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Der Pistazienbaum

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Der Pistazienbaum (Pistacia vera) kann bis zu 12 Meter erlangen, wobei er durch die Kultivierung deutlich kleiner gehalten wird. Er gilt als eine der ältesten blühenden Kulturpflanzen der Welt und gehört wie auch Cashew und Mango zu der Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae). Pistazien gedeihen in trockenen, wüstenähnlichen Gebieten und können ein Alter von bis zu 300 Jahre erlangen. Im Iran steht ein Pistazienbaum dessen Alter auf ca. 1000 Jahre geschätzt wird

Er ist ein immergrüner Baum und besitzt circa 15 cm lange, gestielte und ledrige Blätter. Die Frucht des Pistazienbaums entsteht in traubenähnlichen Strukturen mit circa 300 einzelnen Blüten, die sich ab April zeigen.

Nicht jeder Pistazienbaum trägt Früchte, da die Pistazie zweihäusig (diözisch) ist, nämlich männliche und weibliche Blüten auf unterschiedlichen Bäumen wachsen. Im Gegensatz zu unseren heimischen Bäumen verströmt der Pistazienbaum keine Lockstoffe. Somit muss die Bestäubung durch den Wind und nicht durch Insekten stattfinden.

Ein Ernteerfolg stellt sich erst nach dem 6. Lebensjahr des Pistazienbaumes ein, kann dann aber über Jahrhunderte einen guten Ertrag bringen. Ab Mitte Juli reifen langsam die ersten Pistazienkerne.  Die Pistazie ist von einer 2 bis 3 Millimeter dicken Fruchtfleischschicht umgeben. Sobald sich diese grüne Frucht rötlich färbt, ist das ein Zeichen, dass die innere beigefarbene, harte Schale gespalten ist und die Pistazie selbst die richtige Grösse für die Ernte hat.  Die Ernte findet zwischen August und Oktober statt, wobei jeder Pistazienbaum nur alle zwei Jahre ertragreich ist.

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